Köln Tipps

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Kulturgeschichte & Spaßfaktor

Antiquitäten-KölnKöln am Rhein blickt auf eine über 2.000-jährige Geschichte zurück. Bereits in der Steinzeit war die Fläche des heutigen Lindenthal, Nippes, Müngersdorf und auch Longerich besiedelt und wurde für den Ackerbau genutzt. Später folgte die Ansiedlung germanischer Ubier unter römischer Verwaltung – vorbereitet durch die Feldzüge von Julius Cäsar rund 50 Jahre vor Christi Geburt. Damit gehörte das gesamte Gebiet um Köln zum Römischen Reich. Als Gründungsjahr der ersten städtischen Siedlung (Oppidum Ubiorum) wird heute das Jahr 38 v. Chr. angesehen (Quelle: Wikipedia). Eine christliche Gemeinde ist seit dem 4. Jahrhundert nachweisbar. Nur kurz danach begann durch Eroberung die Herrschaft der Franken in Köln. Immer wieder war die Stadt begehrt und umkämpft; mit ihrer römischen Infrastruktur bot sie eine attraktive Plattform für viele nachfolgende Herrscher. Der Weg bis zur Freien Reichsstadt im 15. Jahrhundert war jedoch noch lang. Erst durch den Einmarsch französischer Truppen im Jahr 1794 fand die Herrschaft des Kölner Rates ihr Ende. Den Franzosen verdanken wir übrigens auch, dass es in Köln Hausnummern gibt. Die wohl bekannteste von ihnen ist sicher die 4711, die dem gleichnamigen Echt Kölnisch Wasser seinen Namen gab. Und noch etwas haben die Kölner Napoleon zu verdanken: die Gründung ihrer Industrie- und Handelskammer (IHK) im Jahre 1803 – der ersten auf deutschem Boden. Es folgte die Übernahme Kölns durch die Preußen und der allseits bekannte weitere Werdegang über die Weimarer Republik bis in die Neuzeit. Sie merken schon: Köln kann wie kaum eine andere Stadt auf eine wirklich besondere, jahrtausendealte Geschichte zurückblicken. Doch wie sieht es heute mit dem Besonderen aus?

Die Universitäten in Köln

2 Klassiker & 25 bis 30 Hochschulen

Antiquitäten-KölnAls eine der ältesten Hochschulen Deutschlands hat die Universität zu Köln mit ihrer über 600-jährigen Tradition der jungen Generation einiges zu bieten. Mit derzeit über 50.000 Studierenden aus mehr als 120 Ländern ist sie eine der größten Hochschulen des Landes. Ihre besonderen Stärken liegen in den Studienfächern BWL, VWL und Jura. Zudem brachte sie bereits namhafte Nobelpreisträger wie Kurt Alder und Peter Grünberg hervor. Weitere Forscherinnen und Forscher der Universität zu Köln wurden mit internationalen Preisen und Medaillen ausgezeichnet. Allen wissbegierigen zukünftigen Wissenschaftlern, Wirtschaftsfachleuten und Juristen können wir diese Universität daher besonders ans Herz legen (www.uni-koeln.de). Eine weitere Besonderheit des Standorts ist die Deutsche Sporthochschule Köln (abgekürzt DSHS) als einzige und größte Sportuniversität Deutschlands. Weitere wichtige Hochschulen in Köln sind die TH Köln (www.th-koeln.de) – gemessen an der Zahl der Studierenden die größte Fachhochschule Deutschlands – sowie die Hochschule für Musik und Tanz Köln (www.hfmt-koeln.de) und die Kunsthochschule für Medien Köln (kurz KHM).

Museen in Köln

Wallraf Richartz Museum & Co.

Antiquitäten-KölnIn Köln gibt es eine breite Museenlandschaft, die von der römischen Geschichte bis zur modernen Kunst reicht. Hier findet jeder etwas Interessantes zu entdecken. Wir beginnen mit dem ältesten Museum in Köln, dem Wallraf-Richartz-Museum (www.wallraf.museum). Es blickt auf eine über 200-jährige Geschichte seit seiner Gründung im Jahre 1824 zurück und beherbergt heute eine der größten Gemäldesammlungen vom Mittelalter über das 17. und 18. Jahrhundert hinweg bis hin zu den deutschen Impressionisten. Sein Gründer Ferdinand Franz Wallraf (1748–1824) erwarb in der Phase der Säkularisation etliche Altarbilder aus Kirchen und Klöstern und legte damit den Grundstein für die Mittelalter-Abteilung des heutigen Museums. Im Bereich der Barockmalerei sind Meisterwerke von Rembrandt van Rijn (1606–1669) und Peter Paul Rubens (1577–1640) vertreten. Das 19. und 20. Jahrhundert erstreckt sich von Jacob Philipp Hackert (1737–1807) mit seinen Tivoli-Ansichten über die deutsche Romantik mit Caspar David Friedrich (1774–1840) bis zum Impressionismus von Max Liebermann (1847–1935) und Pierre-Auguste Renoir (1841–1919). Im Bereich der Skulpturen zählen Werke von Johann Gottfried Schadow (1764–1850) als Vertreter des Klassizismus sowie Bronzefiguren von Auguste Rodin (1840–1917) zu den bedeutendsten Stücken der Sammlung. Wir empfehlen Ihnen als Antiquitätenhändler einen baldigen Besuch. Für Fans der Archäologie gibt es direkt am Kölner Dom das Römisch-Germanische Museum mit dem berühmten Dionysos-Mosaik. Für den süßen Zahn in uns allen steht ein echter Publikumsmagnet direkt am Rhein bereit: Das Schokoladenmuseum erzählt die Geschichte des Kakaos, und man kann dort sogar an einem echten Schokoladenbrunnen naschen. Das berühmte Museum Ludwig am Domplatz zeigt eine der bedeutendsten Sammlungen moderner Kunst weltweit. Hier finden Sie Bilder von Pablo Picasso (1881–1973), wie den Harlekin mit gefalteten Händen von 1923, amerikanische Pop-Art von Andy Warhol (1928–1987) mit den Brillo Boxes und Elvis von 1963 sowie Werke von Roy Lichtenstein (1923–1997) und Jasper Johns (geb. 1930). Zu den weiteren Hauptwerken gehören Arbeiten der russischen Avantgarde und des Suprematismus von Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch (1879–1935, geboren in Kiew) und Natalja Gontscharowa (1881–1962) mit Werken des Futurismus und Rayonismus. Die klassische Moderne ist mit Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) und Otto Dix (1891–1969) vertreten. Den Surrealismus repräsentieren René Magritte (1898–1967) und Salvador Dalí (1904–1989) mit seinem Werk Die brennende Giraffe von 1937, während der abstrakte Expressionismus durch Kunstwerke von Jackson Pollock (1912–1956) und Mark Rothko (1903–1970) vertreten wird. Darüber hinaus beherbergt die Sammlung Tausende Grafiken, Gemälde und Skulpturen, die in wechselnden thematischen Ausstellungen gezeigt werden. Im Jahr 2026 zeigt das Museum Ludwig noch bis zum 2. August eine große Retrospektive der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama (geb. 1929) als absolutes Highlight. Die Karten sind nur online buchbar und oft auf Wochen ausverkauft – ein Besuch lohnt sich unbedingt! Wir möchten an dieser Stelle mit den passenden Worten der Buchautorin Maria Heer schließen: "Ein Kunstmuseum ist das Gewissen der Stadt."

Biergärten in Köln

Wo gibt es ein kühles Kölsch?

Was wäre eine Stadt im Sommer ohne Biergärten? Wohin geht man, wenn die Temperaturen steigen und der Wunsch nach einem kühlen Kölsch immer größer wird? Auch hier hat Köln viel zu bieten. Zahlreiche Biergärten warten mit einem gut gekühlten Feierabendbier auf ihre gut gelaunten Besucher. Freunde treffen, quatschen, die Seele baumeln lassen, eine schöne Atmosphäre genießen und entspannen. Da es im Netz bereits viele Übersichten zu den schönsten Plätzen gibt, erlauben wir uns hier, Ihnen eine feine Auswahl mit Adressen anzubieten:

  • Biergarten Rathenauplatz | Rathenauplatz 30, 50674 Köln
  • Biergarten am Aachener Weiher | Richard-Wagner-Straße, 50674 Köln (PLZ korrigiert)
  • Biergarten Alteburg | Alteburger Str. 139, 50968 Köln
  • Biergarten im Stadtgarten | Venloer Str. 40, 50672 Köln
  • Biergarten Rheinterrassen | Rheinparkweg 1, 50679 Köln
  • Biergarten Alte Feuerwache | Melchiorstraße 3, 50670 Köln
  • Hafenterrasse am Schokoladenmuseum | Am Malakoffturm, 50678 Köln
  • Biergarten Bumann & Sohn | Bartholomäus-Schink-Straße 2, 50825 Köln
  • Biergarten Blücherpark | Müngersdorfer Str., 50739 Köln
  • Johann Schäfer Biergarten am Rhein | Agrippinawerft 30, 50678 Köln
  • Zappes Süd im Stollwerck | Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln
  • Maybach Biergarten | Maybachstraße 111, 50670 Köln
  • Biergarten im Neptunbad | Neptunplatz 1, 50823 Köln
  • Biergarten Sünner im Walfisch (Die Brauwelt) | Kalker Hauptstraße 260–262, 51103 Köln

Damit sich Gleichgesinnte leichter finden und zugezogene Neulinge in Köln nicht lange alleine bleiben, gibt es mehrere Internetplattformen für Biergärten und Bars in Köln. Hier findet jeder seinen Sitzplatz an der Sonne und natürlich erleichtert es die Suche nach dem eigenen Lieblingsort. Es erwarten Sie frisches Bier und inzwischen rund 30 verschiedene Kölschsorten. Für die ganz Durstigen gibt es mancherorts sogar das 10-Liter-Kölschfass, das sogenannte Pittermännchen. Drinks de ejne met? Wir würden uns freuen, wenn Ihnen unser Informationsüberblick Spaß gemacht hat. Gerne können Sie uns weitere Geheimtipps schicken, die wir hier veröffentlichen.